Eine Nacht in Venedig

 

Herzog Guido von Urbino ist in Venedig dafür bekannt, dass er in puncto Frauen nichts anbrennen lässt. Besonders während des Karnevals ist er darauf erpicht, seine Frau mit einer anderen Schönen zu betrügen.
Die Senatoren der Stadt sind zu einem Fest bei Herzog Urbino eingeladen. Sie möchten jedoch nicht kommen, da Herzog     Urbino als großer Herzensbrecher bekannt ist. Senator Delaqua geht mit seiner Köchin auf das Fest und stellt sie als seine Frau vor. Seine Frau Barbara möchte gerne mit dem Neffen ihres Mannes den Karneval erleben, wurde daheim eingeschlossen, kann aber in den Kleidern der Fischerin Annina das Haus verlassen. Annina wiederum wird von Caramello, dem Barbier des Herzogs, dem Herzog als Barbara heimlich untergejubelt.  Die Ausgangspositionen für einen typisch operettenhaften Klamauk ist erreicht.

Caramello bekommt gar nicht mit, daß er dem Herzog seine eigene Braut geschickt hat. Der Herzog speist in einem Nebenzimmer allein mit „Barbara“. Die Köchin hat bei dem Herzog erreicht, daß ihr Liebster, Koch Papacoda, Leibkoch wird. Die Spannung wächst. Caramello erkennt in „Barbara“ seine Braut. Den maskiert eingelassenen Koch gewinnt er zum Verbündeten. Beide stören laufend den Herzog. Dem gefällt gar nicht, daß das Fest bis Mitternacht ausgedehnt wird. Großer Festzug vom Markusplatz aus. In dem Gewühl tauschen Barbara und Annina die Kleider. Die richtigen Paare finden sich wieder. Barbara erzählt ihrem Mann, wie sehr ihr Herzog Urbino nachgestellt hat. Nur seinem Neffen Enrico hätte er es zu verdanken, daß sie verschont geblieben sei. Der Koch ist auf Ciboletta sauer, wird aber durch die Ernennung zum Leibkoch beruhigt. Der Herzog, von allen Frauen an der Nase herumgeführt, ernennt seinen Barbier zum Beamten und gibt ihm Annina zur Frau, in der Hoffnung, sie doch noch zu erobern.

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